Das Auslandssemester zum Greifen nah

Ein Beitrag der CR/PR-Studierenden Helene Dann und Kimberly Nicolaus.

Während kalte Außentemperaturen herrschten, strahlte das Foyer der Hochschule der Medien (HdM) eine herzliche Wärme aus. Dort bot der International Day vergangenen Donnerstag Informationen zum Auslandsstudium und internationale Kontakte. HdM-Studierende erhielten dabei Einblicke in Land und Kultur der Austauschpartner, sodass manch einer auch auf den kulinarischen Geschmack kam:

Im Stimmgewirr der Studierenden sind unterschiedlichste Sprachen zu vernehmen. Verschiedene Gerüche durchströmen die HdM. Die Stände, an denen die ausländischen Studierenden (Internationals) auf Interessierte warten, sind gesäumt von der jeweiligen Landesflagge. Auf den Tischen ausgebreitet liegen Flyer, Bücher und so manche kulinarische Errungenschaft des Heimatlandes. Denn die Internationals wollen Land und Universität gebührend vertreten. Hierbei hat es ein Löffel des türkischen Bulgursalates, vielen Besuchern angetan.

Mit einem geplanten Auslandsaufenthalt im Hinterkopf, können Studierende Informationen über die Austauschmöglichkeiten aus erster Hand erfahren. „Ich finde es schön, dass die Unis von den jeweiligen Studenten vorgestellt werden“, erzählt Anja Agert, Crossmedia-Studierende aus dem dritten Semester. „Damit gewinnt man einen authentischen Eindruck“.  Rund 50 Austauschstudenten haben sich am diesjährigen International Day beteiligt. Mit seinem zehnjährigen Jubiläum kann er durchaus als Tradition der HdM betrachtet werden. Seit vier Jahren ist der International Day außerdem in die International Week eingebettet. In dieser Woche kommen internationale Partner der HdM zu Besuch, um die Stadt zu erkunden und neue Kontakte zu knüpfen. Neben Austauschstudierenden informiert auch das Akademische Auslandsamt über organisatorische Schritte, das Bewerbungsverfahren und mögliche Stipendien für einen Auslandsaufenthalt.

Internationaler Austausch beim Pub Crawl

Wer bereits vor seinem Auslandssemester internationale Kontakte knüpfen möchte, kann sich am Buddy-Programm der HdM beteiligen. „Internationals kommen immer zwei bis drei Wochen vor Semesterbeginn. Sie werden von den Buddys am Flughafen abgeholt und zum Wohnheim gebracht“, erklärt die Buddy-Koordinatorin Maxime Klotz. HdM-Studenten sind somit für ein Semester Ansprechpartner für Internationals und sollen das Ankommen in Deutschland erleichtern. Nachdem das Bankkonto eröffnet und der Schlafplatz gefunden ist, treffen sich Buddys und Austauschstudenten zum Welcome Breakfast. Anschließend fällt der Startschuss für ein gemeinsames Programm, das im Laufe des Semesters verschiedene Veranstaltungen bietet: Feiern beim Pub Crawl, ein Kinoabend an der HdM und im Wintersemester Besuche auf Weihnachtsmärkten.

Organisiert wird das Programm von der lokalen ERASMUS-Initiative „HdM Exchange Network“, einem Team aus sechs bis sieben Studenten. Toll sei nicht nur, dass HdM-Studenten viele neue Menschen kennenlernen, sondern auch einen Ansprechpartner an der Hochschule im Ausland gewinnen, betont Maxime Klotz.

Das Heimatland für ein Studium verlassen

Warum es sich lohnt ein Semester im Ausland zu studieren: Luiza kommt aus Bulgarien, studiert aber in Stuttgart bereits im vierten Semester, Public Relations. Sie teilt ihre Erfahrungen mit uns:

 

Die Infostände des International Days sind bereits abgebaut und das Essen ist verputzt. Doch die zahlreichen Eindrücke bleiben. Wen diese Erfahrungen motiviert hat, ein Semester im Ausland zu verbringen, kann sich bis 31. Dezember 2017 für einen Austauschplatz an einer Partnerhochschule der HdM für das Wintersemester 2018/2019 bewerben. Die Partner sind in 38 Ländern rund um den Globus verteilt.

 

 

About Helene Dann

ich studiere mittlerweile im vierten Semester Public Relations. Seit Oktober 2017 informier ich über das Neueste aus unserem Studiengang.