Die Qual der Wahl

Im Rahmen des Studiums haben alle CR und PR Studierenden die Möglichkeit ihren Horizont zu erweitern, in andere Studiengänge reinzuschnuppern und neue Erfahrungen fernab von Schweigespirale und  Krisenkommunikation zu sammeln. Wahlfächer sind ein wichtiger Bestandteil des Hauptstudiums und ermöglichen es den Studierenden, ganze 17 ECTS zu sammeln.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welche Fächer man auswählt. Generell steht es den Studierenden offen, Vorlesungen aus jedem Studiengang zu besuchen. Wichtig hierbei ist allerdings, dass nur Module belegt werden können. Die Studierenden sollten außerdem auch darauf achten, dass die Vorlesung kein Vorwissen benötigt, damit das Bestehen der Prüfungsleistung kein Problem darstellt. Eine Auflistung aller Vorlesungen findet man in den SPO. Hier steht alles, was man zu Prüfungen, Anmeldungen und dem Studienverlauf wissen muss. Das schöne: Hier findet man nicht nur relevante Informationen zum CR/PR-Studiengang, sondern auch  zu allen anderen an der HdM angebotenen Studiengängen. Die SPO eignet sich daher super, um sich einen ersten groben Überblick über das Angebot an Vorlesungen zu verschaffen.

How To: Kurs- und Prüfungsanmeldung

Wenn man sich also eine oder mehrere Vorlesungen rausgesucht hat, die einen interessieren, kann man sich mithilfe der Studieninhalte-Seite genauer informieren. Auf den einzelnen Seiten findet man unter anderem Informationen zu den Inhalten, der Prüfungsleistung, des Dozenten sowie zu den Zulassungsvoraussetzungen. Einige Vorlesung sind Teilnehmerbeschränkt und erfordern entweder eine frühe Anmeldung oder die Teilnahme an einem Auswahlverfahren. Aber wie meldet man sich für einen Kurs an? Zuerst sollte man die Vorlesung in den persönlichen Stundenplan eintragen. Dadurch erhält man automatisch Mails, die der Dozent an den Kurs schickt und bleibt immer auf dem Laufenden. Wenn in der Vorlesungsbeschreibung nicht genauer angegeben, sollte man dem Dozent eine E-Mail schreiben und erfragen, wie man sich für den Kurs anmeldet. Allerdings empfiehlt sich hier alles genau durchzulesen und lieber noch ein zweites Mal die Vorlesungsbeschreibung zu studieren, bevor man den Dozenten fragt.

Wichtig ist auch, dass alle Vorlesungen, die nicht Teil der eigenen Fakultät sind, händisch angemeldet werden müssen. Dafür gibt es ein extra Formular, welches rechtzeitig beim Prüfungsamt abgegeben werden muss.

Die Vorteile

Gerade für den CR/PR-Studiengang sind Wahlfächer etwas ganz tolles. Denn sowohl CR-Studierende als auch PR-Studierende können sich im Rahmen ihres Berufsfelds auf bestimmte Themengebiete spezialisieren. Der Redakteur, der für ein bestimmtes Resort bzw. Themengebiet schreibt und der PR-Studierende, der in Zukunft vielleicht in einem Unternehmen arbeiten möchte, dass in einer bestimmten Branche, wie zum Beispiel Gaming oder Technologie-Unternehmen, tätig ist. Beide können vom großen Angebot an Vorlesungen profitieren.

Welche Vorlesung ist die richtige?

Generell gilt: Man sollte das wählen, worauf man Lust hat. Etwas, das einen interessiert. Es gibt, bis auf die oben genannten Voraussetzungen, keine Einschränkungen und das soll auch so sein. Um den Studierenden einen Vorgeschmack zu geben, haben wir uns hier zwei Vorlesungen mal genauer angeschaut.

Drehbuchentwicklung I

Bestandteil der Vorlesung ist auch ein bisschen Geschichtsunterricht zum Thema Drehbuch.| Photo by rawpixel.com on Unsplash

Wie der Name schon verrät, lernt man in Drehbuchentwicklung I die Grundlagen des Drehbuchschreibens. Von Aufbau der Dreiakt-Struktur bis hin zu sinnvollen Dialogen und dem Layout und den Inhalten eines Drehbuchs wird alles abgedeckt. Außerdem lernt man ein Auge für Filme, Charaktere und Genres zu bekommen. Am Ende geht es dann ans Eingemachte: Man schreibt ein eigenes Filmkonzept. Mit Charakteren, Handlung und Dialog. Hier darf man sich kreativ austoben.  Anhand berühmter Filmbeispiele erklärt Herr Professor Jörn Precht, worauf es beim Drehbuchschreiben genau ankommt. Die Vorlesung findet dazu passend im Raum 2U12, dem Kinosaal, statt.

Theory of Game Development

Hier lernen Studierende wie das fertige Produkt zu stande kommt. | Photo by JESHOOTS.COM on Unsplash

In Theory of Game Development lernt man die theoretischen Grundlagen rund um das Thema Videospiele. Die Vorlesung ist dabei für jeden geeignet, denn Vorwissen wird nicht benötigt. Dennoch empfiehlt sich eine gewisse Affinität für Videospiele mitzubringen, da es im späteren Verlauf der Vorlesung sehr technisch wird.  Angefangen bei einer kleinen Geschichtsstunde lernen die Studierenden alles, was es über das Entwickeln von Spielen zu wissen gibt. Von der Programmierung bis hin zu diversen Business-Models ist alles dabei. Aber Achtung: Die Vorlesung ist komplett auf Englisch. Falls einem die Sprache nicht also nicht liegt, sollte man sich eventuell nach einer anderen Vorlesung umsehen.

About Silas Zbornik

Silas ist 25 und studiert Crossmedia-Redaktion im sechsten Semester. Er ist leidenschaftlicher Gamer und informiert sich gerne über die neuste Technik.