Kreative Studenten und zufriedene Gründer

Drei Teams. Zwei Gründer. Eine Veranstaltung. Am Freitag, den 20. Januar 2017 haben die Studierenden des vierten Semesters Public Relations den ersten Pitch ihrer Karriere hinter sich gebracht. Im Rahmen der Vorlesung „PR-Konzeptionen“ durften die Studierenden ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich an das Kommunikationskonzept für einen Kunden wagen.

Dieses Semester war mit dem Start-up Unternehmen smark ein kommunikativ noch recht unbeschriebenes Blatt Partner und zugleich „Kunde“ der Studierenden. Dies sieht Josephin Thome, Studierende im vierten Semester PR, als Vorteil an: „Es war sicher nicht ganz leicht, da wir kommunikativ bei Null gestartet sind. Das Tolle daran ist aber, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen und wirklich sehr vieles ausprobieren kann.“

Insgesamt betreute und unterstützte Professorin Christine Ritz während des Semesters drei Studenten-Teams bei Fragen und Problemen. Das Ergebnis: Drei Konzeptionen, auf die sie stolz sein konnte: „Jede Konzeption trägt ihre eigene Handschrift. Das finde ich toll und außergewöhnlich“, betonte Ritz. Sie sei auch zufrieden mit der strategischen und kreativen Umsetzung. Als Professorin beurteile sie die Konzepte selbstverständlich aus einer anderen Perspektive als die Kunden des Projektes.

„Jede Konzeption trägt ihre eigene Handschrift. Das finde ich toll und außergewöhnlich.“
– Prof. Christine Ritz

Aber auch die zwei jungen Gründer Max Ittermann und Phillip Hoenig waren vom Umfang des Inputs überwältigt. „Für uns war es schwer einzuschätzen, was wir erwarten können. Wir haben so etwas ja bisher eher selten gemacht. Es war für uns auch einfach sehr genial“, beschreibt Max Ittermann den Pitch. Die zwei haben sich in Karlsruhe beim Masterstudium kennengelernt und schnell beschlossen gemeinsam etwas zu gründen.

Heute steht smark, übrigens ein Online-Lebensmittelhandel mit mobilen Abholstationen für den Einkauf, vor einem baldigen Markteintritt. Beide wissen, dass hierfür eine Kommunikationsstrategie unabdingbar ist. „In meinem Kopf rattern jetzt noch die ganzen neuen Ideen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass man davon schon viel verwenden kann und wir müssen jetzt einfach in den nächsten Wochen und Monaten herausfinden was da am meisten Sinn macht“, versichert Phillip Hoenig.

„Für uns war es mal wieder die Bestätigung wie kreativ ausgearbeitet gerade die Ideen aus dem studentischen Umfeld sind, wo man mit weniger Erfahrung und standardisiertem Vorgehen auf coole und abgefahrene Ideen kommt.“
– Max Ittermann, Gründer von smark

Für die Studierenden und Macher der Konzeptionen war es allemal eine Erfahrung. Die Erleichterung der Studierenden kurz nach den Präsentationen war groß. Das ausführliche und positive Feedback aus Reihen des Kunden war Bestätigung der monatelangen Arbeit.

Max Ittermannn sieht auch die Wiederholung einer solchen Kooperation als absolut möglich an: „Für uns war es mal wieder die Bestätigung wie kreativ ausgearbeitet gerade die Ideen aus dem studentischen Umfeld sind, wo man mit weniger Erfahrung und standardisiertem Vorgehen auf coole und abgefahrene Ideen kommt.“

Da hoffen dann die drei Teams des vierten Semesters, dass sie bald mal einer von ihnen entwickelten Kampagne oder einem von ihnen vorbereiteten Online-Auftritt begegnen werden und stolz sein können.